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Der Traum des Jakob Augstein , Als ich das vorhin bei Alexander Wendt las, konnte ich es erst gar nicht glauben: Der Salonlinke Jakob Augstein…

Der Traum des Jakob Augstein
Als ich das vorhin bei Alexander Wendt las, konnte ich es erst gar nicht glauben: Der Salonlinke Jakob Augstein spricht sich in seiner wöchentlichen SPIEGEL-Kolumne ernsthaft dafür aus, den „Sozialstaat, wie wir ihn kennen“, abzuschaffen. Warum das? „Je mehr Einwanderer kommen“, erklärt er, „desto stärker gerät der Sozialstaat unter Druck. Was geschieht, wenn so viele vor der Tür stehen, dass sie zu den jetzigen Standards nicht mehr versorgt werden könnten? Schließt man die Grenzen? Oder ändert man die Standards?“
Bevor man die Grenzen schließt, sollte man nach Augsteins Willen natürlich lieber die Standards ändern. Wie genau sie geändert werden sollen, sagt er leider nicht. Offen bleibt vorläufig also, ob er bei der Grundsicherung nur die Heizkosten streichen will, auf daß sich deren Empfänger im Winter eben warm anziehen müssen, oder ob er Hartz-IV-Empfänger zur Erfüllung seiner Träume auch noch ein bißchen (ver-)hungern lassen möchte.
Von besonderem Witz ist es, daß Augstein sich für einen Linken hält, und man versteht nun noch besser, warum Don Alphonso unlängst feststellte, der rechte Rand beginne inzwischen bei Sahra Wagenknecht und Boris Palmer.

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